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Ziele (Leitbild)
Leitbild der Anne-Frank-Gesamtschule
Die Anne Frank Gesamtschule versteht sich als Gemeinschaft von Eltern,
Schülern, Lehrern und allen weiteren am Schulleben Beteiligten.
Sie befähigt ihre Schülerinnen und Schüler, unter Berücksichtigung
ihrer verschiedenen Ethnien, durch die Vermittlung personaler, sozialer,
fachlicher sowie sprachlicher Kompetenzen zu eigenverantwortlichem Lernen,
selbstständiger Lebensplanung und Identitätsfindung. Das geschieht
im Hinblick auf die Namensgeberin der Schule durch Erziehung zur Weltoffenheit
in der gegenseitige Akzeptanz und Toleranz gelebt werden.
Die Schülerinnen und Schüler sollen hierdurch in die Lage
versetzt werden, einen Platz in unserer Gesellschaft zu finden und diese
durch die aktive Teilnahme am politischen, wirtschaftlichen und kulturellen
Leben mitzugestalten.
Die Leitsätze
1. Schule als Lebensraum und als sozialer wie sprachlicher Lernort im
Stadtteil
Wir verstehen uns als eine weltoffene Schule in einem multikulturell
geprägten Stadtteil. Auf der Basis der Menschenrechte und der Akzeptanz
unterschiedlicher Kulturen führen wir unsere Schülerinnen
und Schüler zu deutschen Bildungsabschlüssen.
Wir unterstützen die Schülerinnen und Schüler in ihrer
Eigenverantwortlichkeit, Team-, Kritik- und Kommunikationsfähigkeit
und befähigen sie dadurch zur Selbstverwirklichung in sozialer
Verantwortung.
Um dieses Ziel zu verwirklichen,
- erziehen wir zu Weltoffenheit, in der gegenseitige Akzeptanz und Toleranz
gelebt werden.
- vermitteln wir umfangreiches Wissen über die europäische
und andere Kulturen und Religionen und fördern das Interesse an
der Begegnung mit verschiedenen Kulturen.
- fördern wir die Fähigkeit, sich in der deutschen Sprache
in den verschiedensten Situationen angemessen und kompetent verhalten
zu können.
- gestalten und pflegen wir das gemeinsame Leben in der Schule, aber
auch im Stadtteil, durch Veranstaltungen und Ereignisse (z.B. Feste
und Feiern, Klassenfahrten, Projekttage, Theateraufführungen, Werkschauen,
Anne-Frank-Ausstellung usw.).
- erwarten und fördern wir die Einbindung der Eltern/Erziehungsberechtigten
in den gesamten Erziehungs-, Bildungs- und Berufswahlprozess.
- fördern wir den Ausbau und die Pflege von Kontakten im Stadtteil,
zu den Grundschulen und bestehenden Netzwerken, die sich an demokratischen
Werten orientieren.
- vermitteln wir fundierte Informationen über Rechte und Pflichten
der Bürgerinnen und Bürger in unserem Rechtsstaat (z.B. durch
Thematisierung lokaler und überregionaler [Tages]Politik im Unterricht;
Kontakte zu politischen bzw. gewerkschaftlichen Organisationen und den
Medien usw.).
- üben wir demokratische Willensbildung im Klassenrat und den verschiedenen
Schulmitwirkungsinstitutionen (z.B. SV-Arbeit, Klassenkonferenzen, Schulkonferenzen)
ein.
- grenzen wir uns ab gegen jede Form von nationalistischem, religiösem,
ideologischem und rassistischem Fundamentalismus.