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Anne-Frank-Gesamt-Schüler sammeln fleißig für Japan

Mit einem Basar hat die Anne-Frank-Gesamtschule über 1000 Euro eingenommen. Die Summe kam durch den Verkauf von Losen, Sachspenden sowie Speisen und Getränken zusammen. Den Schülern ist es außerdem gelungen, ein Trikot mit Autogrammen von Borussia-Kickern aufzutreiben. Dieses Trikot wird derzeit bei Ebay versteigert, der Erlös wird zusammen mit dem eingenommenen Geld aus dem Basar an eine Hilfsorganisation in Japan überwiesen. Foto: Schmitz Quelle: Stadtanzeiger 04.05.2011

RN-Foto: Roggendorf

Vorsprung durch Bildung

"Der Möbeldiscounter Poco hat jetzt am Eisenhüttenweg ein Ausbildungszentrum eröffnet, in dem Mitarbeiter aller deutschen Filialen geschult werden. Dortmund profitiert dabei doppelt von der Standortwahl. Die so genannte Übungsfirma arbeitet auch mit der Anne-Frank-Gesamtschule zusammen. Geplant sind Schüler- und Lehrerpraktika, praxisnaher Unterricht sowie Bewerbungstrainings. Die Übungsfirma ist etwas komplett Neues", sagte Personalleiter Ingo Scheich, "denn hier gibt es alles aus einer Hand." Bei dem neuen Schulungszentrum handelt es sich um einen "Mini"-Einrichtungsmarkt. In dem Markt trainieren die Poco-Mitarbeiter alle täglichen Abläufe. Vorstand Thomas Stolletz sprach von einem "Meilenstein" für die Unternehmensgruppe. Im Ausbildungszentrum sollen jährlich 2000 bis 2600 Mitarbeiter unterrichtet werden. Durch die Zusammenarbeit mit der Anne-Frank-Gesamtschule hofft Poco auch, an geeigneten Nachwuchs zu kommen. Schüler sollen bei entsprechender Voraussetzung und Interesse einen Ausbildungsvertrag erhalten. - ar

Samstag, 20. Januar 2007 | Quelle: Ruhr Nachrichten (Dortmund)

Aktion Stolpersteine

Gedenken an die Pogromnacht

RN vom 08.11.2006

Jüdische Schicksale in St. Petri Aus Dortmund wurden alleine am 29. Juli 1942 mehrere hundert jüdische Mitbürger in das KZ Theresienstadt deportiert. Etwa 6 Millionen Juden sind während der Terrorherrschaft der Nazis ermordet worden. Eine schreckliche Statistik, eine unfassbar hohe Zahl. Wirklich greifbar wird das erschütternde Schicksal jener Menschen erst, wenn es persönlich wird. Einzelschicksale Während des ökumenischen Gedenkens aus Anlass der Reichspogromnacht 1938 werden zwei Schüler der Anne-Frank-Gesamtschule den Besuchern der evangelischen Stadtkirche St. Petri am Donnerstag (9.11.) ab 18.30 Uhr das Schicksal der jüdischen Familie Capell näher bringen. Ein Geschichtsleistungskurs hatte die Biographie der Familie aufgearbeitet. "Die haben nah an unserer Schule gewohnt", erklärt Oberstufenschüler Mete Derendeli. Heute erinnern nur noch drei von der Anne-Frank-Gesamtschule gestiftete Stolpersteine an der Haydnstraße 37 an Albert, Hermann und Selma Capell, die am 29. Juli 1942 gemeinsam mit einigen hundert weiteren Dortmunder Juden ins KZ Theresienstadt deportiert worden sind. Die heute bekannten Namen von 300 dieser Nazi-Opfer stehen nun auf Zetteln, die während des Gedenkens am Donnerstag in der Mitte der Kirche einen eindrücklichen Gedenkweg bilden. "Hier sind es Blätter mit Namen", sagt Mete Derendeli. "Aber das sind alles Menschen gewesen." Gedenken Auch wenn die Geschichte der Familie Capell einen wichtigen Teil ausmacht, es sind nicht nur einzelne, die im Mittelpunkt stehen. "Im Mittelpunkt steht das Gedenken", betont Pfarrerin Barbara von Bremen. - BBE

Foto: RN Burkhard Beintken