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Projekt „Friedenslicht der Religionen“

Am 19.11.2013 fand im Forum der Anne-Frank-Gesamtschule ein Begegnungsabend zum Projekt „Friedenslicht der Religionen“ statt. Der „Arbeitskreis Religion und Integration“ hat diese Veranstaltung initiiert. Ziel ist es, den Dialog der Religionen in unserer Stadt zu intensivieren. Das Lichtkunstwerk des Künstlers Leo Lebendig bildete den Rahmen für den gelungenen Abend, der, nach einem Grußwort des Gastgebers Herrn Dr. Köppen,  von Beiträgen der Vertreter der verschiedenen Glaubensrichtungen eingeleitet wurde. Es folgten Textbeiträge der Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Gesamtschule sowie Musik der Bayan-Gruppe aus Bochum. Nach dem Austausch in den Arbeitskreisen klang der Abend bei einem kleinen Empfang mit Imbiss und Gesprächen aus. Text: Hirche

Fotos: Hirche

 

Motivationstrainer für die 10. Klassen

10er

Die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen danken Herrn Ibrahim Evsan für seinen motivierenden Vortrag. Herr Evsan, selbst sehr erfolgreicher Unternehmer im Social Media Bereich, kam über Teach First Fellow Verena Wagner als Motivationstrainer an die Anne-Frank-Gesamtschule und erzählte seine eigene, motivierende Erfolgsgeschichte und gab Tipps, wie man seinen Traum vom beruflichen Erfolg verwirkilchen kann..

Foto: Wagner

Zusammenarbeit der Anne-Frank-Gesamtschule mit dem Ballett Dortmund

Mittendin

mittendrin

Quelle: WAZ/RN Samstag, 13.07.2013

 

Abi 2012 Integration - Sehr gut

Die Abiturienten der Anne-Frank-Gesamtschule trafen sich am Dienstag zur Abi-Feier. Foto: Udo Kreikenbohm

Dortmund. Wenn das kein gutes Beispiel gelungener Integration im Bildungswesen ist: Von den 20 Abiturienten an der Anne-Frank-Gesamtschule sind 19 nicht-deutscher Herkunft. Gestern erhielten die junge Leute aus insgesamt sieben verschiedenen Nationen ihre Reifezeugnisse. Die Liste der diesjährigen Abiturienten der Anne-Frank-Gesamtschule liest sich wie eine sprachliche Herausforderung, ist sie doch voller Namen, die die ungeübte deutsche Zunge beim ersten Versuch nur schwer auszusprechen vermag. Insgesamt 20 Schülerinnen und Schüler aus sieben verschiedenen Nationen haben an der Burgholzstraße ihre Reifeprüfung abgelegt und bestanden. Neben einer einzigen deutschen Schülerin haben junge Leute albanischer, marokkanischer, bosnischer, ukrainischer, iranischer und türkischer Herkunft die allgemeine Hochschulreife erreicht.
Für Wolfgang Weidner ist dieses Beispiel einer gelungenen Integration eigentlich nichts Ungewöhnliches: "Wir haben in jedem Jahrgang etwa sechs bis acht verschiedene Nationen repräsentiert", sagt der Oberstufenleiter der Anne-Frank-Gesamtschule. In der elften Klasse waren es noch knapp 40 Schüler, die sich für die Oberstufe angemeldet hatten. "Einige haben es nicht geschafft, aber die meisten Abgänger haben ihre Fachhochschulreife nach Klasse 12 bestanden", so Weidner im Gespräch mit unserer Zeitung.
Begrüßung in neun verschiedenen Sprachen
Eine, die es bis zum Schluss geschafft hat, ist Samia El-Abdellaoui. Die 19-Jährige mit marokkanischen Wurzeln ist bereits das vierte Kind ihrer Familie, das das Abitur an der Anne-Frank-Gesamtschule bestanden hat. "Ich bin hier geboren, mein Eltern sind seit fast 30 Jahren in Deutschland", erzählt sie. Den Weg ihrer Eltern - der Vater Kranfahrer, die Mutter Hausfrau - möchte sie allerdings nicht einschlagen: Ein Lehramtsstudium soll es sein, am liebsten hier in Dortmund. Zwei ihrer Geschwister haben ihr Studium bereits erfolgreich absolviert.
Die bunte Konstellation ihrer Mitschüler sieht Samia El-Abdellaoui als Vorteil für alle: "Auf diese Weise lernen wir neue Kulturen kennen und sind offener und vielseitiger." Neue Kulturen lernten dann auch die Familien der Abiturienten am Dienstag bei der Abi-Feier kennen: Die Begrüßungsrede wurde in neun verschiedenen Sprachen gehalten.
Von Stephanie Jungwirth

Quelle: http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/integration-sehr-gut-id6813297.html - WAZ 26.06.2012 | 18:46 Uhr

Quelle: WZ 25.05.2012

Quelle: RN 25.05.2012

AFG im WDR Fernsehen

http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2012/05/23/lokalzeit-dortmund-teach-first.xml

Förderung statt Karriere - MEDIATHEK - WDR.de

Ein exzellenter Universitätsabschluss, etliche Praktika und Auslandsaufenthalte: Verena Wagner hat einen Lebenslauf wie aus dem Bilderbuch. Doch statt einen gut dotierten Job zu suchen, kam die 29-Jährige als Fellow an die Dortmunder Anne-Frank-Gesamtschule.

Ein Beitrag von Jannis Carmesin, 23.05.2012

Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung
Seit diesem Schuljahr ist die Anne-Frank-Gesamtschule Projektpartner der Bundeszentrale für politische Bildung und der Kooperative Berlin.Thema des gemeinsamen Projektes ist die zeitgemäße Vermittlung von Zeitgeschichte und Politik im Alltag deutscher Schulen und in der außerschulischen Bildung vor dem Hintergrund aktueller Herausforderungen wie Migration und Digitalisierung.
Das Projekt werkstatt.bpb.de – Digitale Bildung in der Praxis fragt, diskutiert und erforscht, wie das Lernen in Zukunft aussieht. Wie können Technologien und Onlineangebote genutzt werden, um Jugendliche dort abzuholen, wo sie sind? Wie lassen sich Themen des Geschichts- oder Politikunterrichts – wie Demokratie und Menschenrechte – an Klassen vermitteln, in denen zahlreiche Schülerinnen und Schüler aus Familien stammen in deren Erfahrungshorizont Themen wie Zweiter Weltkrieg oder Mauerfall nicht zu den Selbstverständlichkeiten der eigenen Lebenswelt gehören? Wie passt die eigene, nationale Erzählung zu den Perspektiven und Erfahrungshorizonten der anderen Mitschülerinnen und Mitschüler? Und wie können Jugendliche im Anschluss für den Mehrwert einer Partizipation in der Demokratie begeistert werden?
Das Projekt erstreckt sich über das laufende Schuljahr und wird von Herrn Dr. Thomas Maring, Lehrkraft an der Anne-Frank-Gesamtschule, betreut. Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link: http://werkstatt.bpb.de/

Teach First Fellows an der AFG

Verena Wagner (3.v.r.) ist eine von zwei Teach-First-Fellows an der Anne Frank Gesamtschule. Sie hilft zum Beispiel bei Hausaufgaben und Bewerbungen und bietet Arbeitsgemeinschaften an.  
Dortmund: Anne Frank Gesamtschule | Für ihre Aufgabe an der Anne- Frank-Gesamtschule an der Burgholzstraße ist Verena Wagner extra nach NRW gezogen, denn ursprünglich kommt sie aus Bayern. Sie war vorher noch nie im Ruhrgebiet und hat Dortmund mittlerweile nicht nur kennen gelernt, sondern auch „sehr lieb gewonnen.“
Seit einigen Monaten arbeitet sie nun an der Gesamtschule als Fellow für das Projekt „Teach First Deutschland“. Studienabsolventen werden dort für eine zweijährige Tätigkeit an verschiedenen Schulen eingesetzt. Verena Wagner hat Sprachen und Kulturwirtschaft studiert, allerdings nicht ganz ohne Umwege: „Ich habe zuerst einen Realschulabschluss gemacht, danach eine Ausbildung zur Bankkauffrau. Dann habe ich das Abi nachgeholt und studiert. In unserer Familie war ich überhaupt die erste, die studiert hat.“ Eine Bildungsaufsteigerin mit gebrochenem Lebenslauf, wie sie selbst sagt.
Diese Erfahrungen will sie den Schülern weiter vermitteln. „Ich will meinen Schülern klar machen, dass sie selbst für ihre Schulbildung und ihren Abschluss verantwortlich sind. Mit meinem eigenen Lebenslauf bin ich ein gutes Beispiel dafür, dass man alles schaffen kann, wenn man nur will und wenn man bereit dazu ist, sich dafür anzustrengen.“
Sie tritt für Bildungsgerechtigkeit ein. „Ich hatte Menschen die mich unterstützt haben.“ Diese Unterstützung will sie jetzt weitergeben. „In kleinen Gruppen mache ich Sprachförderung und Mathenachhilfe, helfe bei Bewerbungen und fördere die Schüler ganz allgemein und versuche ihnen jeden Tag ihre eigenen Stärken vor Augen zu führen und sie zum Lernen zu motivieren.“ Nach dem Unterricht bietet sie beispielsweise eine Tanz-AG an.
„Hier an der Schule gibt es so viele verschiedene Kulturen, so viele Musikrichtungen, das funktioniert unglaublich gut. Es ist schön zu sehen wie viel Freude die Schüler daran haben und wie sie sich gegenseitig Tanzschritte beibringen.“
Teach First Deutschland sucht in erster Linie Absolventen mit überdurchschnittlichen Abschlüssen. Eine klassische Karriere zu machen steht für Verena Wagner momentan nicht im Vordergrund:
„Ich habe gerade einen Job, der mir viel gibt. Karriere bedeutet für mich einen Job mit Verantwortung zu haben bei dem man seine eigenen Stärken einbringen und etwas bewegen kann, die Bezahlung ist mit total egal. Zudem werde ich jeden Tag unglaublich von den Kindern empfangen, die Kinder sind sehr liebevoll. Nur an die Lautstärke musste ich mich erst gewöhnen.“
Für die Fellowtätigkeit werden nur Nicht-Lehrer gesucht, was nicht ausschließt, dass der eine oder andere doch an der Schule hängenbleibt: „Meinem Vorgänger gefiel es hier so gut, er ist jetzt Referendar an der Anne-Frank-Gesamtschule.“
Für zwei Jahre lassen sich die Absolventen bei Teach First Deutschland auf das Abenteuer Schule ein. Sie bekommen ein Gehalt und arbeiten in Vollzeit. Weitere Infos über das Projekt Teach First Deutschland gibt es im Internet unter: http://www.teachfirst.de. Quelle: Lokalkompass.de: http://www.lokalkompass.de/dortmund-city/ratgeber/die-motivatorin-an-der-schule-d145616.html (letzter Aufruf: 22.03.2012)

Kulturagenten an der AFG

''Nora oder ein Puppenheim''

Wir schreiben Mittwoch, den 07.12.2011, Neunzehn Uhr Zehn, Schauspielhaus Dortmund.
Hier haben wir uns getroffen, um uns die Aufführung "Nora oder ein Puppenheim" anzusehen, passend zur Lektüre, die wir gerade im Deutschunterricht lesen. Schade eigentlich, dass wir es nicht geschafft haben, die kompletten Kurse davon zu überzeugen mitzukommen, aber die 20 Leute, die wir dann waren, waren mit vollem Enthusiasmus dabei!
Dann war es soweit. Das Stück begann. Da wir bereits die ersten 40 Seiten des Buches gelesen hatten, waren wir gespannt, wie es nun schauspielerisch rübergebracht wird, und das wurde es sehr gut. Zwar ''etwas'' modernisiert und lauter, als man es sich beim Lesen des Buches gedacht hatte, aber der Sinn und Zweck wurde genau so gut klar wie beim lesen. Für Furore bei unseren Mädels sorgten die 2 "nackten Männer", die während der Aufführung auftauchten: Dr. Rank und Torvald, deren Rollen von den Akteuren sehr gut gespielt wurden. Insgesamt war es sehr von Vorteil, das Stück zu sehen, nicht nur, um seinen Kulturellen Horizont zu erweitern, sondern auch, um die Handlung beim Lesen besser nachvollziehen zu können.
Als das Stück dann mit einem ca. 5 Minuten langem Applaus gekürt wurde, versammelten wir uns alle nochmal am Eingang und quasselten alle noch etwas über das Stück oder über den im Januar stattfindenden Ausflug ins Computermuseum in Paderborn, auf den wir uns schon alle sehr freuen. Es war ein langer Abend, die meisten von uns waren erst gegen 11Uhr Zuhause, ein Grund dafür, dass wir unsere Pädagogikhausaufgaben für den nächsten Tag nicht gemacht hatten ;)


Text: Nico Grewe

Autor Selim Özdogan macht einen Workshop mit Anne-Frank-Gesamtschülern

Quelle: RN vom Dienstag, 8. November 2011

Die Trommel AG erhält neue Trommeln.

Mit großer Freude nahm der Förderverein der Anne-Frank-Gesamtschule die Spende der Sparkasse Dortmund in Höhe von 2.630 Euro entgegen.
Diese dient der Fortführung des Musikprojektes „Young Improvisers – Rhythmus als universelle Sprache zwischen den Kulturen“, das bereits im Schuljahr 2010/11 von dem
Dortmunder Trommler und Rhythmiker Rainer Winkler und der Lehrerein Lore Jansen durchgeführt wurde.
Mit dem Spendengeld können nun dringend benötigte Schlaginstrumente wie Djemben (westafrikanische Handtrommeln) und weitere Rhythmikmaterialien angeschafft sowie die Durchführung des Projektes für das Schuljahr 2011/12 gesichert werden.
Am Mittwoch, den 9.11.11, fand der Pressetermin zur Spendenübergabe mit den Teil nehmerinnen und Teilnehmern des Projektes gemeinsam mit dem Regionalleiter der Sparkasse Dortmund, Mehmet Daday, statt.

neue Trommeln

Foto: Jansen

Treffen des Aktionskreises "Kreative Schule"mit der Ministerin Löhrmann

Foto von Rainer Hoheisel/Forum K u. B. GmbH

Begrüßungsfeier für den neuen fünften Jahrgang:

Fotos: Brückmann

 

Abi 2011

Foto: Kaiser

Wir gratulieren unserem aktuellen Abiturjahrgang 2011!

Letzte Aufführung des Darstellen-und-Gestalten-Unterrichts:

Am 21.06.2011 stellten die DAGE-Kurse der Jahgänge 6-9 in einem abwechslungsreichen Programm ihre Jahresarbeiten im Wichernhaus vor.

 

Fotos: Niehaus

 

Japan Aktion der AFG

 

Einladung zur Tagung "Pro Interkultur" im Kulturwissenschaftlichen Institut Essen

Am letzten Schultag vor den Osterferien erhielten wir einen Anruf von Frau Dr. Winkelmann vom Kulturwissenschaftlichen Institut, da sie auf uns bei der WDR-Bildungskonferenz aufmerksam geworden war. Die Darstellung unserer
Arbeit an der Anne-Frank-Gesamtschule findet sie so spannend, dass sie eine Gruppe von Schülern mit Lehrerbegleitung zur Tagung am 9. Mai einladen wollte.
Schwerpunkt der Tagung ist die erfolgreiche Umsetzung interkultureller Projekte und der praktische Umgang mit Interkulturalität. Dafür sind wir natürlich ein gutes Beispiel; daher haben wir zugesagt!
Wir werden also am Montag nach essen fahren, dort Interkultur genießen, Beiträge von Experten hören - und selbst auch die Experten sein, wenn es um
den interkulturellen Alltag geht!
Es ist eine willkommene Wertschätzung unserer Bemühungen, die Vielfalt an unserer Schule als ein Potenzial zu sehen und zu nutzen!

Regina Nizamogullari 03.05.2011

WDR Bildungskonferenz

Insgesamt 20 Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Gesamtschule nahmen am 22.03.2011 an der WDR Bildungskonferenz in Düsseldorf teil.

 

Unsere neue Fremdsprachenassistentin

Foto: Bert Hirche


Seit Beginn des Schuljahres 2010/2011 arbeitet Katherine Kerschen aus den USA an der Anne-Frank-Gesamtschule als Fremdsprachenassistentin. Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs führten ein Interview mit ihr.

Youssef Nougaoui: Warum bist Du eigentlich hier?

Katherine Kerschen: Ich bin hier an der Anne-Frank-Gesamtschule, um in den Englisch-Kursen zu helfen. Ich bin Fremdsprachenassistentin, vermittelt durch den pädagogischen Austauschdienst, und ich bringe meine Englischkenntnisse in die Kurse mit ein.

Rajaa Bentit: Kannst Du uns etwas Persönliches von Dir erzählen?

Katherine: Meine Lieblingsfarbe ist grün, und meine Hobbys sind Lesen, Fahrradfahren und Schals stricken. Das habe ich letztens gelernt und mache das jetzt sehr gerne.

Jamila Beji: Hast Du in Deutschland etwas Schönes entdeckt?

Katherine: Ich habe viele schöne Dinge in Deutschland entdeckt. Ich finde die Stadt sehr schön, ich wohne in einer netten WG und ich habe ein Semesterticket von der Universität, so dass ich überallhin in Nordrhein-Westfalen reisen kann. Ich habe das bisher schon ziemlich ausgenutzt, ich bin nach Aachen gefahren, das ist eine sehr schöne Stadt, auch nach Köln und Düsseldorf. Ich möchte das weiter so machen und andere Städte wie z.B. Münster besuchen. Auch die Weihnachtsmärkte haben mir sehr gefallen. Leider haben wir solche Weihnachtsmärkte in den USA nicht. Es macht Spaß, dort mit Freunden Glühwein zu trinken und gebrannte Mandeln zu essen. Die ganze Stimmung dort ist super!

Youssef: Was vermisst Du aus Deiner Heimat?

Katherine: Vor allem meine Familie. Ich war zu Weihnachten hier in Deutschland, ich bin nicht nach Hause geflogen und da habe ich sie schon sehr vermisst. Ich vermisse auch meine Freunde, weil ich im Mai meinen Uni-Abschluss gemacht habe und jetzt bin ich weit weg von allen Freunden und der Familie. Außerdem, wenn auch nicht so sehr, vermisse ich Dinge, die ich gerne essen möchte. Meine Lieblingsschokolade kann man hier nicht bekommen, aber deutsche Schokolade ist auch gut!

Gentiana Ademi: Hast Du schon mal in Amerika unterrichtet?

Katherine: Nicht genauso wie hier. In Amerika habe ich Nachhilfe gegeben. Das war in einer Grundschule, mit jüngeren Schülern, als die, die ich jetzt unterrichte. Das war nach dem Unterricht, eine Hausaufgabenhilfe. Hier an der Anne-Frank-Gesamtschule ist es das erste Mal, dass ich Unterrichtsstunden plane und durchführe.

Melis Hatun: Ist Dir etwas an den deutschen Jugendlichen aufgefallen, was sie von amerikanischen Jugendlichen unterscheidet?

Katherine: Es gibt viele Unterschiede. Natürlich kann ich nur von den Jugendlichen hier an dieser Schule berichten. Ich finde sie sehr aufgeschlossen und sehr nett, auch den Lehrern und den älteren Leuten gegenüber, was in Amerika nicht immer der Fall ist, wo viele Jugendliche überhaupt nicht mit älteren Leuten sprechen möchten. Ich finde auch, dass die Jugendlichen hier mehr Zeit mit der Familie verbringen. Aber es gibt auch viele Gemeinsamkeiten, die Musik, die Mode, die Hobbys und Facebook. Das ist genauso wie bei den Jugendlichen in Amerika.

Gentiana: Zum Schluss wollen wir noch gerne wissen, wie Du Dir die Zeit nach diesem Projekt vorstellst.

Katherine: Ich möchte noch ein Jahr hier an dieser Schule bleiben, weil es mir bisher so gut gefallen hat. Wenn das klappt, bin ich bis 2012 hier. Danach gehe ich wieder zur Uni in den USA. Ich werde weiterstudieren. Letztendlich möchte ich Professorin für Deutsch und Linguistik werden und dann auch an einer Uni unterrichten. Ich möchte auch noch mehr Sprachen lernen, nicht nur Deutsch, sondern auch Französisch, Arabisch, Spanisch, was auch immer. Ich lerne sehr gerne Sprachen und das ist mein persönliches Ziel.

Alle Schülerinnen und Schüler: Vielen Dank für dieses Gespräch!

Zum Jahr der Ordnung und Achtsamkeit

Fotos: Birgit Klein


Seit Beginn dieses Schuljahres gibt es an unserer Schule verschiedene Aktionen, die von der Arbeitsgruppe für Achtsamkeit und Ordnung ins Leben gerufen worden sind.
Unter anderem haben die Klassen ihre Klassenräume so umgestaltet und in Ordnung gebracht, dass sie am Klassenwettbewerb "Das schönste Klassenzimmer" teilnehmen konnten. Am 14.12.2010 konnten die Siegerklassen der Jahrgänge und der Schulsieger prämiert werden.
Dazu herzlichen Glückwunsch!
Die Arbeitsgruppe für Achtsamkeit und Ordnung besteht aus mehreren Lehrerinnen und Lehrern unserer Schule. Im vergangenen Jahr haben sich die Mitglieder der Gruppe überlegt, wie wir es gemeinsam schaffen können, dass die Anne-Frank-Gesamtschule eine Schule wird, an der wir uns alle gerne aufhalten; weil es hier sauber ist und kein Müll herumliegt oder Schmierereien die Wände verunstalten. Alle Schülerinnen und Schüler, aber auch die anderen am Schulleben Beteiligten, sollen sich hier an der Anne-Frank-Gesamtschule wirklich wohl fühlen können.

Im vergangenen Jahr wurde dann mit der gesamten SV die Aktion "Ich will stolz sein auf die AFG" durchgeführt. Jeder sollte sich klar machen, was er oder sie tun muss, damit es hier schöner wird. Denn stolz sein auf die Anne-Frank-Gesamtschule wollen wir eigentlich alle. Das haben die über 600 Buttons mit unserem Motto gezeigt, die mit Hilfe der SV hergestellt und verkauft wurden. Alle Klassen haben darüber gesprochen, ob sie sich an einige einfache Regeln zur Sauberkeit und Ordnung in unserer Schule halten wollen und alle Klassen haben diese Regeln unterschrieben.

Das war der Anfang, aber es wurde schnell klar, dass es länger dauern würde, bis die Schule sich wirklich verändert. Denn auch der Umgangston, die Art und Weise also, wie wir miteinander umgehen, gehört zu den Dingen, die sich hier bei vielen ändern müssen. Dinge nicht zu beschädigen, Räume und Toiletten so zu hinterlassen, wie wir sie vorgefunden haben, unsere Klassenräume so wohnlich zu gestalten, dass das Lernen hier Spaß macht, das ist das Eine. Höflich, hilfsbereit und ehrlich miteinander umzugehen soll ein weiteres Ziel unseres "Jahres der Achtsamkeit" sein. Dieses ganze Jahr ist nötig, weil wir soviel Zeit brauchen, wenn wir die Anne-Frank-Gesamtschule auf Dauer verändern wollen.


Die folgenden Aktionen und Veränderungen sind bisher in diesem Schuljahr schon angelaufen:

- es gibt die Pausenteams, die auf den Schulhöfen, im Forum und auf den Fluren Müll aufsammeln und Schüler daran erinnern, sich zu benehmen und die Schule achtsam zu behandeln. Jede Klasse muss einmal im Jahr eine Woche lang als Pausenteam in der großen Pause die Schule "in Ordnung" halten und die Mitschüler zu richtigem Verhalten ermahnen.
- Es gibt jeden Monat eine Doppelstunde, in der die Klassen Zeit haben, um über konkrete Vorfälle und Ideen zum Thema Achtsamkeit und Ordnung zu sprechen, vor allem aber sollten der Klassenraum neu gestaltet und die Eltern in die Klasse eingeladen werden. So können auch sie sehen, wie sich die Schule und der Klassenraum verändert hat. Die Schülerinnen und Schüler können die Ergebnisse ihrer Arbeit im Unterricht präsentieren oder, so wie wir es am Nikolaustag gemacht haben, einfach gemeinsam Tee trinken, Musik hören und ein bißchen feiern.
- Es gibt den regelmäßigen Klassenrat, wo es um unser Verhalten miteinander geht - freundliche, hilfsbereite Schüler können hier gelobt werden, über "Aktionen" von Schülern, die kritikwürdig waren, kann man verhandeln und gemeinsam überlegen, wie so etwas in Zukunft nicht mehr passiert. Als Klasse wächst man zusammen und lernt, freundlich miteinander umzugehen und auf die Meinungen und Interessen aller Mitschüler Rücksicht zu nehmen.
- Mit der SV ist die Arbeitsgruppe gerade dabei, das Patensystem, bei dem ältere Schüler sich um die Kleinen kümmern, auszuweiten. Die Großen sind Vorbilder, und deshalb ist es auch ihre Aufgabe, bei Streitereien oder anderen Problemen der Kleinen einzugreifen. Einige SV-Schüler aus dem 10. Jahrgang haben daher ein Patensystem vorgeschlagen, mit dem die fünften und sechsten Klassen von den Zehntklässlern Unterstützung bekommen, wenn sie geärgert werden.

Der Wettbewerb um das schönste Klassenzimmer ist bereits abgeschlossen. Alle Mitglieder der Jury, und das waren SV-Schüler und Lehrer, fanden es sehr schwer, sich für eine Klasse in dem Jahrgang zu entscheiden, über den sie urteilen mussten. Alle fanden es super, wie viele Ideen und wie viel Arbeit die Schüler in ihre Klassen gesteckt haben. Und die Putzfrauen sind begeistert darüber, wie wenig Müll sie seit diesem Jahr wegmachen müssen. Sie sind zu den Lehrern gekommen und haben gefragt, was denn los sei, die Räume und auch die Flure seien ja nicht mehr wieder zu erkennen.
Die Jury hat Fotos von den Klassen gemacht und die Jahrgangssieger gekürt. Als Preis gab es jeweils das Frühstück am letzten Tag vor Weihnachten.

Den Preis für die schönste Klasse der Schule konnte die Jury in diesem Jahr der Klasse 7.1 verleihen. Besonders der schöne Adventskalender, in dem jeder Schüler von einem anderen einen guten Wunsch geschenkt bekommt, und der Deckenschmuck haben der Jury gefallen. Im nächsten Jahr wird der Wanderpokal dann vielleicht an eine andere Klasse weitergereicht.

(frei nach einer Rede von Antje Ruppert)

Abschlussfahrt des 10. Jahrgangs

 

 

Vom 13. bis 17. September 2010 fand die Abschlussfahrt des 10. Jahrgangs statt. Die Klassen 10.1 und 10.4 waren auf der Insel Krk, Kroatien, wo sie schöne und sonnige Tage verbrachten.

 

Demo gegen Rechts an der AFG

Am 04.09.2010 nahmen auch Kolleginnen und Kollegen sowie Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Gesamtschule an den Demonstrationen und Kundgebungen gegen die Neonazis und ihren "Nationalen Antikriegstag" teil. Wir protestierten dagegen, daß tausende Neonazis durch Dortmund ziehen, um ihre menschverachtende Meinung zu verbreiten.

Fraser Patterson aus Schottland verabschiedet sich von der Anne-Frank-Gesamtschule

 

Seit Beginn dieses Schuljahres arbeitete Fraser Patterson an der Anne-Frank-Gesamtschule. Er förderte das Lernen der englischen Sprache, unterrichtete Englisch, unterstützte die Englisch-Lehrer und -Lehrerinnen, betreute die Schülerinnen und Schüler im English Club und wirkte auch in der Zirkus-AG mit. Das alles machte er, weil er vom Pädagogischen Austauschdienst als Fremdsprachenassistent an die Anne-Frank-Gesamtschule geschickt wurde.
Jetzt ist leider seine Zeit in Deutschland abgelaufen, und am Freitag, 28.5.2010, sagen alle "Tschüss" oder auch "See you soon, Fraser", insbesondere der Englisch Grundkurs in der Jahrgangsstufe 11 (Siehe Foto).


Die Neuen

Seit diesem Schuljahr gibt es an unserer Schule zwei neue Kollegen:
Fraser Patterson und Thomas Maring
(von links nach rechts)
Rabea Meissner und Eldin Huskic aus dem Englisch-Kurs Jahrgang 11 führten ein Interview mit den beiden.

Foto: Niehaus

E. und R.: Warum seid ihr eigentlich hier?

T.: Ich arbeite für Teach First Deutschland. Mein Profil passte auf die Anne-Frank-Gesamtschule und deshalb wurde ich hier eingesetzt.

E. und R. : Und du Fraser?

F.: Eigentlich studiere ich an der University of Glasgow. Zurzeit absolviere ich aber ein Auslandsjahr als Lehrer an der Anne- Frank- Gesamtschule.

E. und R. : Was macht ihr genau hier an der Schule?

T. : Ich unterrichte in den Fächern Deutsch, Gesellschaftslehre und BOM. Außerdem bin ich der Jahrgangsstufenkoordinator 9 und 10 für das Bewerbungstraining und die Ausbildungsplatzsuche. Zusätzlich betreue ich die Schülerzeitung.

F. : Ich unterrichte Englisch in der Sek.I und Sek.II und betreue den English Club.

E. und R. : Was habt ihr vorher gemacht?

T. : Ich habe an meiner Promotion in der Gesichte geschrieben und dafür habe ich in den letzten drei Jahren zahlreiche Forschungsreisen in den Nahen Osten, z.B. nach Syrien, in den Libanon und in die palästinischen Gebiete unternommen.Ich habe knapp zwei Jahre im Ausland gelebt. Außerdem habe ich für die Unicef und für eine britische Stiftung in Deutschland und im Ausland gearbeitet.

F. : Ich habe sechs Monate lang mit einer NGO tibetische Mönche in einem Flüchlingslager in Süd- Indien unterrichtet. Ich habe zwei Jahre Deutsch und Geographie an der University of Glasgow studiert.

E. und R.: Wie fühlt ihr euch jetzt hier in Dortmund?

F.: Es ist mein zweites Mal hier in Deutschland, aber mein erstes Mal in Dortmund. Es gefällt mir hier sehr gut und es ist sehr aufregend viele neue Städte zu besuchen. Ich habe auch sehr viele neue und nette Leute kennengelernt.

T.: Ich habe Dortmund noch nicht wirklich kennengelernt, aber das, was ich schon gesehen habe, wie z.B die Möllerbrücke, das Depot und das Kreuzviertel gefällt mir.

E.und R.: Wiegefällt euch die Schule und was könnt ihr über die Schüler berichten?

T.: Ich fühle mich richtig wohl an der Schule! Ich erlebe den Unterricht jeden Tag als eine neue Herrausforderung, der ich mich sehr gerne stelle. Meine Kollegen unterstützten mich bei meiner täglichen Arbeit und ich kann mich 100% auf sie verlassen. Ich habe derzeit etwa 150 Schüler, die ich alle sehr gerne mag und die von mir einen guten Unterricht einfordern.

F.: Alles ist toll! All die Lehrer und Schüler begrüßten mich herzlich. Und es herrscht immer eine gute Stimmung in den Klassen und Kursen, die ich unterrichte.

E. und R.: Wie stellt ihr euch die Zeit nach diesem Projekt vor?

F.: Ich muss noch mindestens zwei Jahre studieren und danach würde ich mich gerne im Ausland für den Schutz der Menschenrechte engagieren und der Bereich der ländlichen Entwicklung gehört zu meinen Interressen.Ausserdem möchte ich weiterhin mein deutsch verbessern.

T.: Ich würde gerne in zwei Jahren für das Goethe Institut in Ramallah arbeiten, oder versuchen, eine Stelle im Integrationsministerium in Düsseldorf zu bekommen. Und ich träume schon lange davon, nach Damaskus zurückzukehren und wieder mit meinen Freunden Tee in der Nähe von der Ummayaden Moschee trinken.

E. und R.: Danke für eure Zeit und noch viel Erfolg und Glück bei euren Plänen.

Markt der Berufe 2009

"Klein aber fein", unter diesem Motto fand am 27. Mai unser diesjähriger Markt der Berufe statt. Zahlreiche Aussteller konnten den Schülerinnen und Schülern wichtige Impulse für die Planung ihres beruflichen Lebensweges geben.
Mit zu den Highlights zälten die Mitmachaktionen.
Alle Beteiligten werteten die Veranstaltung als einen großen Erfolg. Besonders hervorzuheben ist die vorbildliche Hilfsbereitschaft von Schülerinnen und Schülern, ohne die die Durchführung kaum möglich gewesen wäre.
Diese "Marktveranstaltung" wird sicher auch in Zukunft ein fester Bestandteil unseres Schulprogramms sein.

Fotos: Peter Weber/Erwin Deppenkämper    


Stolpersteine in der Burgholzstraße 40 - Jacques Altmann zu Besuch


Der bekannte Künstler Gunter Demnig legte sieben Stolpersteine in den Fußweg vor dem Haus Burgholzstraße 40. Damit wird erinnert an die sieben Mitglieder der Familie Jäger, die während der Nazi-Zeit dort gewohnt haben und von den Nazis deportiert und ermordet wurden. Die Stolpersteine - aus Messing gegossen und mit Inschriften versehen - wurden am Dienstag, dem 2. Juni 2009 gelegt. Diese Aktion wurde von Schülerinnen und Schülern der Anne-Frank-Gesamtschule vorbereitet und begleitet, um damit an Anne Frank zu erinnern, deren Geburtstag sich in diesem Monat zum achtzigsten Male jährt. Finanziert werden die Steine von der Bezirksvertretung Dortmund Innenstadt-Nord, der Bürgermeisterin Frau Jörder, Frau Dr. Hetmeier, von dem Bezirksbürgermeister Herrn Böcker, Herrn Baran und von Herrn Hoffmann. - In dem gleichen Zusammenhang kam Jacques Altmann zu einem Zeitzeugengespräch in die Anne-Frank-Gesamtschule. Er sprach am Mittwoch, dem 3. Juni mit Schülerinnen und Schülerinnen des 10. Jahrgangs. Jacques Altmann wurde am 3. März 1923 geboren. Die Familie Altman lebte von 1927 bis 1933 in Dortmund; Jacques überlebte die Verfolgungen durch die Nazis zuletzt im KZ Buchenwald. 1956 lernte er seine Frau Lucy in Paris kennen. Sie gründeten eine Familie. Er lebt heute mit seiner Frau Lucy in Paris.

Text und Bilder: Niehaus

 

SCHÜLER HELFEN LEBEN

24.04.2009

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8.1 der AFG beteiligten sich an dem Projekt SCHÜLER HELFEN LEBEN. Durch dieses Projekt werden Jugendliche und Kinder aus dem ehemaligen Jugoslawien unterstützt, indem dort Werkstätten und Jugendzentren aufgebaut werden. Die Klasse 8.1 hat einen Tag in verschiedenen Betrieben und Geschäften gearbeitet. Der Tageslohn, den die Schülerinnen und Schüler verdienten, wurde SHL gespendet. Der erarbeitete Geldbetrag betrug: 267€. Wir begrüßen dieses Engagement.

Klasse 8.1, Foto: Monika Niehaus

 

100 Jahre Nordmarkt Logo- Wettbewerb

24.04.2009

Der Nordmarkt wird im nächsten Jahr 100 Jahre alt. Zu diesem Anlass hat das Quartiersmanagement Nordmarkt einen Logo-Wettbewerb ausgeschrieben. Es sollte ein Logo entwickelt werden, das zukünftig die Schaufenster und Fensterscheiben der umliegenden Gewerbebetriebe, Schulen, Einrichtungen und Wohnhäuser zieren soll. An diesem Wettbewerb beteiligten sich Profis und Laien, so auch Pina Esra Önder aus der Klasse 9.3 der Anne-Frank-Gesamtschule. Mit dem vorgelegten Entwurf belegte sie den zweiten Platz und gewann damit 150€. Wir gratulieren!

Hier ihr gelungener Logo-Vorschlag:

 

 

Ankündigung der Theateraufführung des Kurses Darstellen und Gestalten des Jahrgangs 10:

Foto: Monika Niehaus

Schülercampus "Mehr Migranten werden Lehrer"

Das "Netzwerk der Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte" gibt es seit November 2007. Es wurde von Ministerin Sommer ins Leben gerufen. Der Schülercampus "Mehr Migranten werden Lehrer" ist ein Projekt dieses Netzwerks und wird von der Stiftung Hertie und Die Zeit unterstützt.
Von unserer Schule haben sich elf Schüler/innen für diesen Schülercampus beworben. Eine unabhängige Auswahlkommission hat 30 SII-Schüler/innen mit Zuwanderungsbiographie ausgewählt, die in ihrer Bewerbung ihr Interesse am Lehrerberuf überzeugend darlegen konnten. Diese 30 Schüler/innen können ihr zukünftiges Studium durch ein Stipendium finanzieren. Das Foto (kommt noch!)zeigt unsere Schüler/innen, die sich für diesen Schülercampus beworben haben. Wir wünschen ihnen viel Erfolg!

Foto: Monika Niehaus


Inter-Cup 2009 "Kickst du mit?"

Das "Netzwerk der Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte" organisiert ein Fußball-Event, den Jahres-Inter-Cup 2009. Am 29. Mai 2009 in der Zeit von 10.00 bis 17.00 Uhr treffen sich 32 Mannschaften von Schulen aus ganz NRW. Das Fußballturnier findet in Düsseldorf statt.
Eine Schulmannschaft mit Schülerinnen und Schülern der SII, bestehend aus 10 Spielern und einer Lehrkraft, nimmt daran teil. Hier sind die besten Fußballer unserer Schule:

Foto: Monika Niehaus

Good luck!

Projekt "Mädchen wählen Technik"

Mädchen wählen selten eine technische Ausbildung. Daher macht sich bei Unternehmen ein Mangel an qualifizierten Schulabgängerinnen für die Ausbildung in technischen Berufen bemerkbar. Um diese Situation zu verbessern, sollte der Umgang mit Technik zu einem selbstverständlichen Erfahrungsbereich von Mädchen und jungen Frauen gemacht werden, damit mehr Mädchen und junge Frauen technische Berufe wählen.
Wir haben uns daher entschieden, ein Projekt mit dem Ziel zur Förderung der Technikkompetenz von Mädchen zu entwickeln, welches von der Stiftung Partner für Schule NRW und vom Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW gefördert und teilfinanziert wird.
Das Projekt wird zur Zeit im Kernunterricht Technik (9. Jahrgang) durchgeführt. Die Schülerinnen und Schüler stellen über eine computergesteuerte Styroporschneidemaschine Druckstempel her, mit denen sie anschließend Baumwolltaschen bedrucken.
Durch den hohen Anteil an Gestaltung und Kreativität in Verbindung mit technischen Prozessen, werden besonders Schülerinnen Anreize geboten, ihre Interessen einzubringen und ihre Fähigkeiten auf technischen Gebieten zu entwickeln.

Natalie Brückmann, Niki Schaefer

Fotos: Niehaus

Eine Kastanie aus Amsterdam

Freitag, der 14. November 2008, war ein besonderer Tag für uns. Im Rahmen einer kleinen Feier wurde eine Kastanie aus Amsterdam gepflanzt. Diese Kastanie ist ein Abkömmling des Baums, den Anne Frank von ihrem Versteck in der Prinsengracht aus sehen konnte. Dieser Kastanienbaum, der ca. 1850 gepflanzt wurde, ist stark gefährdet. Die Anne-Frank-Stiftung züchtet Setzlinge und lädt
Anne-Frank-Schulen dazu ein, diese Setzlinge auf ihren Schulhöfen zu pflanzen.

Diese Pflanzzeremonie, die von der Klasse 8.1 und dem LK GE 12 gestaltet wurde, fand am Freitag, 14. November 2008, 13.30 Uhr, im Innenhof zwischen der Anne-Frank-Gesamtschule und der Vincke-Grundschule statt.
Sie fand reges Interesse von Schülerinnen und Schülern der Anne-Frank-Gesamtschule. Auch der Bezirksbürgermeister Herr Böcker (SPD) sowie die SPD-Politikerin Frau Hetmeier nahmen an der Veranstaltung teil.

Fotos: Peter Weber

 

Besuch der Schriftstellerin Zehra Çirak in der Klasse 8.1

Zehra Çirak in der 8.1

Am Montag, 27.10.2008 war die Schriftstellerin Zehra Çirak in der Klasse 8.1 im Rahmen des Deutschunterrichts von Frau Nizamogullari zu Gast. Frau Çirak las aus ihren Werken und diskutierte mit den Schülerinnen und Schülern über Heimat, Liebe, Fußball und andere lebenswichtige Dinge. Die Schülerinnen und Schüler hörten interessiert zu und beteiligten sich an dem Gespräch.

 

Zehra Çirak, (*1960 in Istanbul, Türkei) ist eine deutschsprachige Dichterin. Sie kam als Zweijährige nach Deutschland und lebt seit 1982 in Berlin. Nach der Hauptschule durchlief sie die Berufs- und Kosmetikschule. Cirak kann zur Gruppe der deutschsprachigen Migrantenautoren gezählt werden. Ihre ersten Veröffentlichungen wurden in Anthologien und Zeitschriften gedruckt, später erschienen eigene Gedichtbände. 1993 erhielt sie den Friedrich-Hölderlin-Förderpreis. Im Jahre 2001 wurde ihr der Adelbert-von-Chamisso-Preis verliehen.

Ihre wichtigsten Werke sind:

Flugfänger, Gedichte (1988).
Vogel auf dem Rücken eines Elefanten, Gedichte (1991).
Fremde Flügel auf eigener Schulter, Gedichte (1994).
Leibesübungen, Gedichte (2000).
In Bewegung, Gedichte und Prosaminiaturen. (Verlag Hans Schiller) Berlin 2008.

Text: Monika Niehaus

The Big Challenge

Preisverleihung für die Teilnahme am Wettbewerb
"The Big Challenge"

Erstmalig nahm fast eine ganze Jahrgangsstufe unserer Schule in diesem Jahr an einem großen Wettbewerb im Fach Englisch teil. In ganz Deutschland beteiligten sich über 180 000 Schüler und Schülerinnen aller Schulformen an dem Wettbewerb "The Big Challenge", bei dem man viele schöne Preise und Urkunden gewinnen konnte. Die teilnehmenden Schüler und Schülerinnen des jetzigen 6. Jahrgangs mussten sich am 06. Mai 2008 einem zentral stattfindenden Test stellen, in dem ihre Kenntnisse der englischen Sprache in den Bereichen Vokabular, Grammatik und Landeskunde geprüft wurden. Wir freuen uns mit allen Teilnehmern und den Siegern unserer Schule! Well done!

Text und Fotos Sabine Campbell

 

 

Bericht über die Qualitätsanalyse an der AFG

Qualitätsanalyse für die Anne-Frank-Gesamtschule -

Vom 23.4. - 26.4.2007 wurde an der Anne-Frank-Gesamtschule eine umfassende Qualitätsanalyse durchgeführt.Das Ergebnis liegt seit den Sommerferien vor.

Es wurden folgende Bereiche bewertet: Ergebnisse der Schule, Lernen und Lehren - Unterricht, Schulkultur, Führung und Schulmanagement, Professionalität der Lehrkräfte sowie Ziele und Strategien der Qualitätsentwicklung. Von 28 möglichen Bereichen werden 26 bewertet. Ca. 65% der getesteten Bereiche werden als „vorbildlich“ und mit „mehr Stärken als Schwächen“ beurteilt; als „erheblich entwicklungsbedürftig“ wird kein Bereich bewertet. Bei 18,5% der Bereiche sieht man „mehr Schwächen als Stärken“. Hier sieht die Schule Verbesserungsbedarf und hat sich schon auf den Weg gemacht.
Als besonders vorbildlich werden folgende Beobachtungen heraus gestellt:
Die gegenseitige Wertschätzung gehört zu den am besten bewerteten Indikatoren. Im Ergebnis ist ein ausgeprägtes positives pädagogisches Klima festzustellen. Schülerinnen und Schüler konnten sich z.B. nahezu immer äußern, ohne zurückgewiesen oder bloßgestellt zu werden. (S. 21)
Der schulische Ordnungsrahmen wurde eingehalten und die Lernzeit konnte zum überwiegenden Teil für Lernzwecke benutzt werden. (ibid.)
Eine umfassende Schülerbetreuung und –beratung sowohl für persönliche und schulische Probleme wie auch fu¨r die Berufsvorbereitung ist an der Gesamtschule Anne Frank gängige Praxis. Insbesondere die Berufs- und Lebenswegplanung mit einer intensiven Zusammenarbeit mit außerschulischen Kooperationspartnern ist positiv hervorzuheben und wird von den Schülerinnen und Schülern wie auch Eltern lobend anerkannt. Erst kürzlich erhielt die Schule für diese Aktivitäten das Gütesiegel „Schule-Beruf“. Für den hohen Beratungsbedarf steht den Schülerinnen und Schülern ein gut vernetztes Beraterteam zur Verfügung. Neben den Klassenlehrerinnen und Lehrern als erste Ansprechpartner kümmern sich speziell ausgebildete Beratungslehrkräfte, Sozialpädagogen und die Abteilungsleitung und ggf. Jugendkontaktbeamte der Dortmunder Polizei um die Schülerinnen und Schüler der Schule. Bei Bedarf hat sich die Vernetzung mit außerschulischen Beratungsstellen bewährt. (S. 22f.)
Die Anne-Frank-Gesamtschule nutzt umfassend zahlreiche außerschulische Kontakte zur „Lebensorientierung“ in verschiedenen Bereichen der Berufswahlvorbereitung, im Rahmen von Projekten und im Rahmen der Erziehung/Beratung. Sowohl mit betrieblichen als auch mit gesellschaftlichen Partnern der Region besteht ein erfolgreicher Kontakt, der unter Nutzung des vorhandenen Ganztagskontingents solide und umfassend ausgebaut worden ist. (S. 27)
Deutliche Stärken besitzt die Schule in folgenden Bereichen:
Die Schule bietet ein umfassendes Beratungsangebot. Gegenüber Formen kooperativen Lernens zeigt sich die Schule offen. Durch die Anne-Frank-Thementage, das Stolpersteineprojekt etc. wird eine aktive Teilnahme der Schülerinnen und Schüler am gesellschaftlichen Leben gefördert.
An der Schule herrscht eine hohe Grundzufriedenheit vor. Die Schülerinnen und Schüler fühlen sich an der Schule gut aufgenommen. Sie und ihre Eltern sehen in den Lehrerinnen und Lehrern verlässliche Ansprechpartner. Auf Grund der guten Zusammenarbeit und des harmonischen Miteinanders fühlen sich die Lehrkräfte trotz der hohen Belastungen des Berufsalltags an der Schule wohl.
Die Schulinspektoren beobachten eine solide und gute Unterrichtspraxis. Hier wird auch deutlich, dass die individuelle Förderung und Unterstützung der Schülerinnen und Schüler ein wesentliches Anliegen der Schule ist.
Eine systematische Personalentwicklung erfolgt durch die Förderung der Lehrkräfte in der schulischen Praxis, durch Kooperation sowie durch schulinterne und schulexterne Fortbildungsveranstaltungen. Die Zusammenarbeit innerhalb des Kollegiums wird als ausgesprochen gut empfunden. Es findet ein reger Gedankenaustausch und ein ständiger Informationsfluss statt.

Entwicklungs- und Verbesserungsbedarf besteht in Bezug auf den Zustand und die Sauberkeit der Gebäude und den Ganztagsbetrieb. Auch weiß die Schule um ihren Verbesserungsbedarf bei den Lernstandserhebungen, Abschlüssen und den Übergängen in die Sekundarstufe II und dass müssen Maßnahmen eingeleitet werden müssen, um die Unterrichtsqualität zu erhöhen.

Insgesamt wird der Anne-Frank-Gesamtschule bescheinigt, dass sie hohe Potentiale für eine lernende Schule besitzt; sie verfügt über
1) ein im hohen Grade engagiertes, verantwortungsvolles und innovationsbereites Kollegium, das sich kennzeichnet durch
- ein facettenreiches Einzelengagement,
- ein hohes Maß an Kooperationsbereitschaft,
- Offenheit für Veränderungen (u.a. Öffnung gegenüber neuen methodischen Ansätzen auf Fach-, Methoden- und Förderebene),
- den erklärten Willen zu einheitlichem Handeln und geschlossenen Vorgehensweisen,
- Einforderung klarer Entscheidungen und Umsetzungen,
sowie über
2. ein Schulleitungsteam, das dem Engagement des Kollegiums offen gegenu¨ber steht und die Verbesserung der Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler als vorrangig betrachtet ; sein Handeln ist gekennzeichnet von:
- Initiierung bzw. wohlwollender Unterstützung von innovativen Überlegungen und Vorhaben
-gesicherter Unterstützung von lernfördernden und konfliktdeeskalierenden Maßnahmen
- Schaffung organisatorischer Grundvoraussetzungen für Qualitätsverbesserungen inner- und außerhalb des Unterrichts. (S. 35 )

Die Anne-Frank-Gesamtschule ist also doch viel besser als ihr Ruf!

Anm. Die Seitenangaben beziehen sich auf: Qualitätsanalyse NRW - Bericht zur Qualitätsanalyse Anne-Frank-Gesamtschule Dortmund 23.04. – 26.04.2007.

Monika Niehaus, 26.09.2007

 

Gewalt vermeiden mit den „Jucops“

Aus RuhrNachrichten.de vom Mittwoch, 04. Juni 2008
Von Caroline Uschmann am 19. Mai 2008 14:22 Uhr

DORTMUND „He, du Hurensohn.“ Provozierend geht Martin Nölke auf den 12-jährigen Remzi Kaya zu. Der guckt erschrocken, überlegt kurz – und geht weiter. Schüler der Anne-Frank-Gesamtschule trainierten mit Polizeibeamten, wie sie Gewalt von Anfang an vermeiden können.

Remzi (12) und „Jucop“ Martin Nölke proben in der Schulklasse den Ernstfall. Remzi kann im besten Fall eine Eskalation der Gewalt vermeiden.
Foto: Menne


So zumindest wünscht es sich Polizist Martin Nölke. Als „Jucop“ war er an der Schule in der Nordstadt im Einsatz. Für die siebte Klasse stand „Deeskalationstraining“ auf dem Stundenplan.

Die „Jucops“ Martin Nölke und Andrea Götte sind die Jugendkontaktbeamten für die 12-bis 14-jährigen Schüler und sprachen mit ihnen über das Thema Gewalt. Der Ernstfall wurde in Rollenspielen, wie das mit Remzi, geprobt. Und er verhielt sich nicht immer so mustergültig wie im ersten Fall. Als nächstes antwortete er mit ähnlichen Beleidigungen auf den Angriff, dann schubste er den Jucop von sich weg. Der zog darauf ein Messer.

„Bevor das passiert, könnt ihr die Gewaltspirale durchbrechen“, erklärte Andrea Götte. „Dazu gehört oft mehr Stärke und Selbstbewusstsein, als wenn man auf einen Angriff eingeht.“ Remzi überlegte, wie er sich verhalten hätte, wenn die gleiche Situation auf dem Schulhof passiert wäre.

„Das kommt nicht selten vor“, sagte Klassenlehrer Helmut Reike. „Auf kleine Angriffe in der Pause müssen wir vorbereitet sein. Und wenn nur eine Tasche durch die Gegend fliegt.“ Dass auch schon solche „kleinen Taten“ zu Gewalt zählen können, war für viele gestern neu. „Mobbing ist etwa ein seelischer Angriff“, erklärte Martin Nölke. Und: „Klar kriegt man so was öfter mal mit“, meinte Cindy (13).

Die Schüler sensibilisieren und Eskalationen von Beginn an vermeiden – das wollen die Jucops. In Filmbeispielen und Diskussionen zeigten sie, welche Situationen noch zu körperlicher oder seelischer Gewalt sowie zu Sachbeschädigungen führen können. Etwa die frisch gestrichene Wand, die bald wieder beschmiert ist.

Seit rund zehn Jahren kommen die Jucops an die Dortmunder Schulen. In den einzelnen Jahrgangsstufen geht es um Zivilcourage und die Einordnung von Straftaten. Außerdem gibt es regelmäßige Sprechstunden.

Guten Appetit! Mensa hat eröffnet

aus der WR Dortmund, 15.05.2008, Von Gregor Boldt

Bisher musste die 13-jährige Derya Feizo immer den Schulhof verlassen, um sich in der Mittagspause einen Snack zu holen. Seit gestern können sie und alle anderen Schüler der Anne-Frank-Gesamtschule ihr Mittagessen in einer neuen Mensa zu sich nehmen. ...

Von 7.30 Uhr bis 15.15 Uhr hat die neue Mensa der Anne-Frank-Gesamtschule an Schultagen geöffnet. Nach langem Drängen von Schülern, Eltern und Lehrern bietet die Ganztagsschule wieder ein ausgewogenes Mittagessen an. (Bild: Ralf Rottmann)

Von 7.30 Uhr bis 15.15 Uhr hat die neue Mensa der Anne-Frank-Gesamtschule an Schultagen geöffnet. Nach langem Drängen von Schülern, Eltern und Lehrern bietet die Ganztagsschule wieder ein ausgewogenes Mittagessen an. (Bild: Ralf Rottmann) (WR)
Von 7.30 Uhr bis 15.15 Uhr hat die neue Mensa der Anne-Frank-Gesamtschule an Schultagen geöffnet. Nach langem Drängen von Schülern, Eltern und Lehrern bietet die Ganztagsschule wieder ein ausgewogenes Mittagessen an. (Bild: Ralf Rottmann)
... Das Happy End eines langen Kampfes. Im Oktober des vergangenen Jahres platzte den Schülern der Anne-Frank-Gesamtschule der Kragen. Zusammen mit ihren Eltern demonstrierten sie vor und im Rathaus für ein Verpflegungsangebot zur Mittagszeit - für eine Schule im Ganztagsbetrieb im Prinzip obligatorisch. Monate zuvor hatte der letzte Betreiber der alten und maroden Mensa das Handtuch geschmissen und ein neuer hatte sich nicht gefunden.

Die WR hatte mehrfach über die katastrophalen Zustände der zum Teil baufälligen Schule in der Nordstadt berichtet. Nachdem sich daraufhin auch Regierunspräsident Helmut Diegel einschaltete, setzte der Schulausschuss die Sanierung der Anne-Frank-Gesamtschule ganz nach oben auf die Prioritätenliste. Etwa 125 000 Euro investierte die Stadt in den Neubau der Mensa in das Forum der Anne-Frank-Gesamtschule, sagte Wolfgang Schulz vom Schulverwaltungsamt.

"Wir sind froh, dass wir nach langem Drängen endlich eine funktionierende Lösung haben", sagte Schulleiter Rüdiger Ross. Bis zum angestrebten Neu- und Umbau der Anne-Frank-Gesamtschule und der benachbarten Vincke Grundschule - der wohl nicht vor 2012 abgeschlossen sein wird - bleibt die Mensa im Forum. "Eine gute Interimslösung", findet Rüdiger Ross.

Zwei warme Mahlzeiten zwischen 2,50 Euro und 3 Euro hat der Betreiber, das Studentenwerk Dortmund, im Angebot. Gestern gab's zum Auftakt Nasi Goreng mit Hühnchenfleisch und gebackene Zucchinistreifen. "Wir verzichten auf Rücksicht der vielen muslimischen Schüler in der Küche komplett auf Schweinefleisch", sagte Christian Pusladnik, Abteilungsleiter Gastronomie beim Studentenwerk.

Außer den warmen Gerichten bietet die Mensa belegte (Vollkorn-)Brötchen, Baguette, Salate und Obst und natürlich auch Süßigkeiten. Insgesamt kosten die Speisen zwischen 50 Cent und 3 Euro. "Das Angebot ist alles in allem sehr ausgewogen. Jetzt müssen es die Schüler nur noch annehmen", so Rüdiger Ross.

Darstellen & Gestalten

Die diesjährige Präsentation der Unterrichtsergebnisse der DAGE- WPI- Gruppen des 6.,7.,8., 9. und 10. Jahrgangs fand am Donnerstag, dem 13.03.2008, im Wichernhaus statt. Der Saal war gerammelt voll. Eltern, Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer waren begeistert von den schauspielerischen, musikalischen und künstlerischen Darbietungen.

Bilder: Hakan Sarisoy  

 

 

Aktion Stolpersteine

Stadt ehrt Schüler für ihr großes Engagement gegen das Vergessen
04.03.2008 / Lokalausgabe

In Dortmund brachte die Hauptschule Mengede den Stein ins Rollen. Mittlerweile wurden 101 Steine durch den Künstler Gunter Demnig in Dortmund verlegt. "Dortmunder Schulen waren von Beginn an eine treibende Kraft in der Umsetzung des Projektes "Stolpersteine" vor Ort. Angeleitet von ihren Lehrerinnen und Lehrern recherchierten Schüler das Schicksal von Opfern, stellten Dokumentationen über ihren Leidensweg zusammen und sammelten auch das für die Verlegung benötigte Geld.

Den "irgendwann muss ja mal Schluss sein"-Parolen erteilte Bürgermeister Miksch eine klare Abfuhr: "Das was geschehen ist, ist unsere Geschichte. Sie hat uns geprägt und wir können uns nicht einfach von ihr verabschieden." Er würdigte die Idee der Stolpersteine als zeitgemäße Form der Erinnerung: Die Jugend könne so ihrer Verantwortung gerecht werden, so Miksch: "Nämlich die Verantwortung dafür, dass sich so etwas niemals wiederholt."

Und lobte für die Schulen: "Ihrem Engagement ist auch zu verdanken, dass die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus auch im Straßenbild Gestalt angenommen hat und mit den 'Stolpersteinen' ein sichtbares Zeichen gegen das Vergessen gesetzt wurde."

Ausgezeichnet wurden die Hauptschulen Mengede, Aplerbeck und Husen, die Realschulen Albrecht Dürer, Droste-Hülshoff, Robert Koch und Johann Gutenberg, die Gesamtschulen Heinrich Böll und Anne Frank, das Käthe-Kollwitz-Gymnasium, die Steinbrink-Grundschule sowie die Ev. Jugendgruppe "Kirche und Schule" Nette. (alex) Bürgermeister Adolf Miksch zeichnete Schülerinnen und Schüler für ihr Engagement aus. (Bild: Alex Völkel)

Fotos: Monika Niehaus

Text WAZ vom 04.03.08

 

 

Märchennachmittag im 5. Jahrgang


Am 28.01.2008 fand im 5. Jahrgang ein Märchennachmittag statt. Alle Schüler und Schülerinnen der Klassen 5.1 bis 5.6 ließen sich von neun verschiedenen Lehrern und Lehrerinnen Märchen vorlesen, die sie zumeist noch gar nicht kannten. Dabei wanderten die Schülergruppen durch den ganzen C-Trakt; auch das Forum wurde mit einbezogen. So konnten alle Beteiligten die Räumlichkeiten unserer Schule noch besser kennenlernen. Die Schüler und Schülerinnen fanden es nach eigenen Angaben schön, sich in Klassen- und Kunsträumen zu bewegen, ihnen gefiel die Auswahl der Märchen und sie genossen es, einfach einmal entspannt dem Vortrag ihrer Lehrer und Lehrerinnen zuhören zu können. Daher war die ganze Atmosphäre angenehm und von Ruhe gekennzeichnet. Als Gäste empfing der 5. Jahrgang einige Grundschüler der Vincke-Schule, die sich ebenfalls gerne etwas vorlesen ließen. Sowohl bei Schüler- als auch Lehrerschaft galt der Nachmittag als gelungen, sodass es am nächsten Tag hieß: Wiederholung erwünscht!

 
 
   

 

Besuch in Leeds

Besuch der Klasse 8.4 in Leeds

In October 2007 my class and I and our teachers Mrs Schneider and Mr Timm travelled to Leeds, because Leeds and Dortmund are very good friends.
One day a man named Dirk came to my class 8.4 and he made a plan. The plan was a trip to Leeds. My class and I were very happy.
On October 21st, 2007, everybody went to the main station of Dortmund. A train took us to the airport of Düsseldorf. From there we flew to Leeds.
At Leeds airport a man named Paul was waiting for us. By bus we went to Herd Farm. When we arrived there many people were sitting around and waiting for us. We were informed about the rules of Herd Farm. Then we got something to eat and went to bed. The first day of the week began with a breakfast, then we made games. The second was a day of sports. It was the same on Wednesday and Thursday. On Tuesday we visited the Youth Council and the Lord Mayor of Leeds. On Thursday we cooked something German for the English people. On Friday we went to the theatre of Leeds. Saturday was the best day of the week: We all went shopping. This was the last day of the week. In the evening we had a very big and long party. We were very happy.
On Sunday we went back to Germany.

By Youssef Nougaoui

Oktober 2007 Klasse 8.4 Cornelia Schneider und Michael Thimm

Demo an der AFG

Ein Mann, ein Wort. Bericht aus der WAZ vom 17.10.2007

Zwei Tage nachdem Regierungspräsident Helmut Diegel (CDU) die Abfrage-Aktion der Bezirksregierung zurückgezogen hatte, besuchte er gestern, wie versprochen, persönlich die Anne-Frank-Gesamtschule.
"Wenn Schüler gegen die Zustände an ihrer Schule demonstrieren, muss mehr dahinterstecken", sagte Diegel. Deshalb hatte er selbst noch am Abend zuvor in einem Telefonat mit den Elternvertretern um den Termin gebeten. Er nahm sich am Mittwoch rund 90 Minuten Zeit, um die Situation an der Schule mit eigenen Augen zu sehen: "Ich schäme mich für diese Zustände, die dort herrschen und hätte nicht gedacht, dass so etwas an einer deutschen Schule noch möglich ist", sagte Diegel nach dem Rundgang mit Schulleitung, Schülern und Eltern. "Die Klassenräume stinken, die Toiletten sind unbenutzbar. In so einem Zustand würde keine Gaststätte ihren Betrieb aufrecht erhalten können", so Diegel weiter. Für ihn sei der Protest von Eltern und Schülern nachvollziehbar.
Er wolle jetzt dafür sorgen, alle Verantwortlichen - Schulträger, und -leitung - an einen Tisch zu bekommen und nach einer Analyse Schritt für Schritt die Probleme angehen. Jetzt gegenseitige Schuldzuweisungen zu betreiben sei nicht hilfreich, so Diegel. Der Blick sei nach vorn zu richten, um den Kindern schnellst möglich zu helfen.
Während seines Besuchs nutzte Diegel auch die Gelegenheit, sich für die Abfrage der Namen der Schüler, die an der Demonstration teilgenommen hatten, zu entschuldigen. "Es tut mir leid, dass es dazu gekommen ist." Seine Schulabteilung habe sich nur auf die Rechtslage verständigt, diese jedoch nicht mit der besonderen Situation der Schule abgewogen. Diegel habe erst einen Tag später von der Aktion erfahren. "Dennoch trage ich die Verantwortung für diesen Fehler."
Neue Küche versprochen
Stefan Dautoski, Vorsitzender der Schulpflegschaft, ist zufrieden mit dem, was die Demo vor einer Woche in Gang gebracht hat: "Binnen sieben Tagen waren bereits die Schuldezernentin, die Schulverwaltung und sogar der Regierungspräsident vor Ort. Es kann jetzt nur besser werden." Die Stadt selbst war auch nicht untätig. Wolfgang Schulz vom Schulverwaltungsamt beriet zusammen mit einem Architekten das weitere Vorgehen bei der Verlagerung der Mensa ins Forum. Dabei brachte er auch ein Geschenk mit: "Uns wurde eine neue Küche zugesagt, so dass wir die alte nicht mehr ab- und wieder aufbauen müssen", sagte Dautoski.

17.10.2007 Von Gregor Boldt
Quelle: WAZ 17.10.2007

Leserbrief aus der WR vom 16.10

Vielfach haben Schülerinnen und Schüler in Dortmund und anderswo während der Unterrichtszeit demonstriert, wohlgefällig betrachtet, belobigt und kommentiert von Politik, Schulverwaltung, Gesellschaft und Presse. Sei es gegen Rechts, gegen Neo-Nazis, Ausländerfeindlichkeit, sei es gegen Kriege, für Frieden, nach Terroranschlägen, - dann immer waren Schülerdemos auf dem Friedensplatz gern gesehen. Ständig gern gesehen und deshalb auch eingeladen werden Schüler während der Unterrichtszeit in Kinos, zu Girls` Days, zu Jugendkongressen, Stolpersteinaktionen, zu allerlei Veranstaltungen und Projekten. Viele Einrichtungen und Träger leben ja gar von der Teilnahme der Schülerinnen und Schüler während der Unterrichtszeit. Was also ist geschehen? Hier organisieren Eltern eine Demonstrationen zu ihren ureigenen Interessen, nämlich, dass sie ihre Kinder angemeldet haben an einer Ganztagsschule mit neun Stunden Unterricht und sie diese versorgt wissen wollen mit Essensangeboten. Statt im Unterricht zu sitzen und im Buch über das Grundgesetz und die Grundrechte, z.B. das Demonstrationsrecht, zu lesen oder über Zivilcourage zu diskutieren, wie die Bezirksregierung und das Schulamt es anscheinend lieber sähen, haben die Eltern für ihre Kinder "Politikunterricht am anderen Lernort" organisiert. Unterricht am anderen Lernort ist in allen Lehrplänen gewünscht, das Öffentlichmachen von Missständen nicht?
Gern sehen sich Politiker in der Presse bei neueröffneten Schulmensen, Einrichtung von Küchen, Wiedereröffnung sanierter Schulgebäude und fordern im Kreis strahlender Kinder auch gesunde Schulverpflegung für alle. Diese Fotos können sie doch schnell haben, wenn sie nur handelten, denn die Situation an der Anne-Frank-Gesamtschule, sowohl die der maroden Gebäude als auch der fehlenden Verpflegung, ist ihnen ja bekannt. Den Eltern und Schülern möge man trotz der Androhung von Repressalien nur Standhaftigkeit wünschen.
Die Kinder könnten durch die Demo und deren Nachspiel viel gelernt haben...

Sylvia Laumann

Anne-Frank-Schule: Ein Drama um die Demokratie

Quelle RN 15.10.2007
Von Peter Bandermann am 15. Oktober 2007 16:59 Uhr


DORTMUND Es war wie die Inszenierung eines Dramas um die Demokratie: Anne-Frank-Gesamtschüler probierten die Sache mit der Zivilcourage aus – und gerieten in die Schusslinie der Schulbürokratie, weil sie nicht artig waren.

Werben für ein warmes Mittagessen.


Foto: Linnhoff
Szene Nummer 1: Mehr als 300 Jungen und Mädchen demonstrieren vor dem Schulausschuss für bessere Zustände an der Anne-Frank-Gesamtschule.

Szene Nummer 2: Die Bezirksregierung reagiert pikiert und bereitet Disziplinarmaßnahmen vor, weil die bösen Schüler auf die Straße und nicht zum Unterricht gegangen sind.

Szene Nummer 3: Die Leitung der Anne-Frank-Gesamtschule übermittelt den Chefs im fernen Arnsberg eine Liste mit den Namen aller fehlenden Schüler.

Szene Nummer 4: Die nicht minder lästige Stadtelternschaft und die Anne-Frank-Schulpflegschaftsvorsitzenden wittern einen Einschüchterungsversuch. Protest.

Szene Nummer 5: Regierungspräsident (RP) Helmut Diegel pfeift seine Schulabteilung zurück und will sich nun selbst ein Bild vor Ort machen.

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Umfrage: Ärger um Schüler-Demonstration
Letzteres teilte Bezirksregierungs-Pressesprecher Söbbeler am Montag mit. Noch vor dem Wochenende hatte sein Haus die Demonstranten zur Räson zwingen wollen, weil die Teilnahmepflicht am Unterricht „nicht der Beliebigkeit unterworfen“ sei.

Empört reagierten Monika Landgraf von der Stadtelternschaft sowie die Schulpflegschaftsvorsitzenden Stefan Dautoski und Türkan Kocak, die das Verhalten der Bezirksregierung als „Frechheit“ bewerteten. Denn das Demonstrieren würde den Schülern als Grundrecht im Politikunterricht vorgestellt – so er nicht ausfällt.

„Ich stoppe das. Es wird keine Sanktionen geben“, zitierte Söbbeler den RP. Denn: „Man hat hier die bisherige Berichterstattung zur Kenntnis genommen.“ Der didaktische Leiter der Gesamtschule, Rüdiger Ross, sieht das jetzt so: „Irgendwie haben die Schüler doch etwas bewirkt. Wir haben am Dienstag einen Termin bei der Kämmererin.“

Erbost: Monika Landgraf.
Foto: Bandermann
 

Am 10.10.2007 Eltern und Schüler demonstrieren für bessere Lern- und Arbeitsbedingungen an der AFG.

Hier die ersten Bilder:

Fotos: Sylvia Laumann  

(Bild: Vahlensieck)

Hämmern auf leeren Töpfen: Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Gesamtschule setzten sich gestern lautstark für ihre Recht auf eine warme Mahlzeit ein.
Dortmund

Schüler demonstrieren für ein Mittagessen

"Wir haben Hunger", skandierten gestern rund 300 Schüler der Anne-Frank-Gesamtschule in der Innenstadt. Mit einer Demonstration wiesen sie lautstark auf das Fehlen einer Essensversorgung hin. Im Rathaus wurden die Rufe erhört.

Töpfe, Löffel, Scheppern. Der Zug zog sich von der Nordstadt bis auf den Friedensplatz. Auf Transparenten wurden die "katastrophalen Zustände an der Anne-Frank-Gesamtschule" angeprangert. Erstmals gingen auch viele Eltern mit auf die Straße. Eltern, die enttäuscht sind, dass es bei einem Ganztagsbetrieb keinen Mittagstisch (mehr) gibt.

Schulausschussvorsitzender Hermann Diekneite trat vor die Menge und kündigte Lösungen in der anschließenden Sitzung des Schulausschusses an.

Die auch prompt und unter Beifall der Schüler und ihrer Eltern auf der Tribüne des Ratsaals folgten. Die Mitglieder des Ausschusses stimmten einstimmig für die Anträge der CDU, SPD und Grünen, der Anne-Frank-Schule kurzfristig zu helfen, ein Mittagessen servieren zu können. Die notwendigen Mittel sollen in den Haushalt 2008/2009 eingestellt werden. Auch die Fraktion "Die Linken im Rat" hatte einen solchen Antrag ebenfalls formuliert, erhielt jedoch keine Zustimmung seitens der anderen Fraktionen.

Sowohl Grüne als auch CDU merkten jedoch an, dass eine Qualitätsanalyse der Bezirksregierung Arnsberg über Erneuerungs- und Sanierungsbedarf der Anne-Frank-Gesamtschule bei der nächsten Ausschusssitzung im November auf der Tagesordnung stehen werde, so dass es auf einen Monat mehr oder weniger nun auch nicht ankomme. Die Wiederaufnahme des Mensabetriebs kann jedoch nicht warten. Erst im Frühjahr übernimmt das Studentenwerk, bis dahin muss improvisiert werden. "Wir könnten Automaten auf- oder einen Verkaufscontainer bereitstellen", sagte Wolfgang Schulz vom Schulverwaltungsamt und gibt den Ball zurück an die Schule: "Bis jetzt hat sich niemand mit Vorschlägen an uns gewandt."

(GN/greg) aus der WR vom 10.10.2007

WDR-Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 10.10.2007


Demo gegen marode Schule (17:54 Uhr)

Rund 300 Schüler der Dortmunder Anne-Frank-Gesamtschule sind vor das Dortmunder Rathaus gezogen, um gegen den maroden Zustand ihrer Schule zu demonstrieren. Teile des Gebäudes seien einsturzgefährdet. Außerdem gebe es keine funktionierende Mensa für die mehr als 1.000 Schüler. Zurzeit steht die Schule nicht auf der Vorrangliste der Stadt, doch ein Gutachten solle den Reparaturbedarf klären, so Schuldezernentin Waltraud Bonekamp. [Nach oben]

Schüler protestieren (08:43 Uhr)

Schüler der Dortmunder Anne-Frank-Gesamtschule protestieren gegen den maroden Zustand ihrer Schule. Teile des Gebäudes seien einsturzgefährdet, außerdem gebe es keine Versorgung mit Mittagessen für die über 1000 Schüler. Heute Mittag wollen sie vor dem Dortmunder Rathaus demonstrieren, da tagt ab 15 Uhr der Schulausschuss

Aus dem Nachrichtenarchiv des WDR vom 10.10.2007.