projekte


Unsere Schule nimmt an dem Landeswettbewerb "Kinder zum Olymp" teil. Wir bewerben uns mit unserem vielfältigen Angebot im Bereich der kulturellen/kreativen Arbeit als eine Schule mit dem besonderen Augenmerk auf "Kreativität".
Ansprechpartnerin: Frau Nizamogullari
Ausstellung BIG Spot in der U2 Kulturelle Bildung im Dortmunder U:
Pressebericht der WAZ :
Werkschau kreativer Klassen im U-turm

Pressebericht aus der RN vom 13.03.2012
Die ersten beantragten Gelder aus dem Programm "Kulturagenten für kreative Schulen" sind genehmigt und werden nun kreativ umgesetzt (siehe Foto).
Folgende Projekte finden bis zum Schuljahresende statt - immer gemeinsam mit Künstlerinnen oder Künstlern:
- Showkampf mit Marc Ossa (Schauspieler)
- Tanz mit Justo Moret Ruiz (Tänzer)
- Hörspiel mit Rada Radojcic (SChauspielerin, Theaterpädagogin)
- Fotodokumentation mit Mina Hassanijani (Fotografin)
- Kreatives Schreiben mit Erika Römer (Theaterpädagogin)
- Poetry slam mit Gilda Razani (Musikerin)
- Bau von Objektkästen mit Sabine Held ( Bildende Künstlerin)
Die Präsentation all dieser tollen Unternehmungen gibt es auf unserem Schulkulturfest am 13.Juni!!!!!
Text:Regina Nizamogullari
Kulturagenten NRW
Kooperationspartner in Nordrhein-Westfalen ist die Bundesvereinigung
Kulturelle Kinder- und Jugendbildung. Unsere Schule nimmt am Programm
"Kulturagenten für kreative Schulen" der gemeinnützigen
Forum K&B GmbH teil - initiiert und gefördert durch die Kulturstiftung
des
Bundes und die Stiftung Mercator in Zusammenarbeit mit dem Ministerium
für Schule und Weiterbildung.
Weitere Informationen: www.kulturagenten-programm.de
Die Kulturagentin für unsere Schule ist Barbara Müller,
die auch die anderen beiden Projektpartner (Europa-Schule, Martin-Luther-King-Gesamtschule)
berät und unterstützt.
Die Kulturbeauftragte an der Anne-Frank-Gesamtschule ist Regina Nizamogullari.
Das Modellprojekt läuft über vier Jahre und hat als Ziel,
die kulturelle und kreative Arbeit an der Schule zu intensivieren.
Für die Projekte stehen der Schule insgesamt 40.000 Euro zur
Verfügung, die schrittweise beantragt werden müssen.
Für das 2. Halbjahr des Schuljahres 2011/12 sind insgesamt acht
Projekte geplant, die alle unter dem Motto "Märchenhaft
kreativ" stehen.
Ein Schulkulturfest am Ende des Schuljahres wird die Ergebnisse im
passenden Rahmen präsentieren!
8.1.12 Regina Nizamogullari
Anne Frank Thementage

Anne Frank
Anlässlich des 70. Geburtstages von Anne Frank wurde an unserer Schule
ein Projekttag ins Leben gerufen, der einmal jährlich in allen Jahrgangsstufen
stattfindet. Dieser erste Projekttag wurde am 30.9.1999 zum ersten
Mal erfolgreich durchgeführt und von vielen Schülerinnen und Lehrerinnen
positiv bewertet. Vor dem Hintergrund fortbestehender Fremdenfeindlichkeit
und rassistischer Ausschreitungen beschloss die Lehrerkonferenz am
20.2.2001 die Gestaltung eines jährlich wiederkehrenden Thementages
unter dem Motto: "Für ein friedliches Miteinander! Gegen rechte Gewalt,
Rassismus und Fremdenfeindlichkeit!" Inzwischen gehört der Thementag
zum Repertoire des Schulprogramms. Bisher sind viele Projektideen
entwickelt und umgesetzt worden, so dass jede Klasse, vom 5. Schuljahr
angefangen, in jedem Jahr, bis zum 10. oder 13. Schuljahr, an einem
neuen Aspekt arbeiten kann. Dabei haben sich folgende Schwerpunkte
herausgestellt: 5/6 Biografie Anne Franks: Filme, Plakate, Zeichnungen,
Collagen 7/8 Judenverfolgung und Fremdenhass im Nationalsozialismus
und heute weltweit: Schulmuseum, Bittermark, Steinwache, Stadtführung,
Theaterprojekt 9/10 Diskriminierung von Minderheiten, dargestellt
in Medien: Schriftstellerlesung, Filmanalyse, Besuch des Anne-Frank-Hauses
in Amsterdam, Kunstausstellung Seit dem Schuljahr 2004/05 gibt es
eine Arbeitsgemeinschaft, die einen Themenraum "Anne-Frank" eingerichtet
hat, um Bücher, Filme, Unterrichtsreihen und Dokumente zu archivieren.
Dort kann man sich informieren und Materialien ausleihen. -Lore Jansen-
Der diesjährige Thementag findet am 01.02.2007 statt!
Brief erinnert an Anne Frank
"Ich rufe Sie auf, für Annes Ideale zu arbeiten, nämlich
für Frieden und eine bessere Verständigung der Menschen
untereinander." Ein Satz aus einem Brief von Otto H. Frank, der
jetzt ein besonderer Schatz des Archivs der Anne-Frank-Gesamtschule
ist.
Otto Frank war der Vater von Anne Frank, deren Tagebuch mit Berichten
aus dem Versteck vor den Nationalsozialisten zu den eindrücklichsten
Zeugnissen der NS-Zeit gehört und die Namensgeberin der Schule
in der Nordstadt ist. Otto Frank überlebte als Insasse des Konzentrationslagers
Auschwitz als einziger seiner Familie den Zweiten Weltkrieg und gab
später das Tagebuch seiner ums Leben gekommenen Tochter Anne
heraus.
"Ich habe es als meine Aufgabe betrachtet, Annes Tagebuch, das
eigentlich ihr Vermächtnis war, besonders der Jugend in vielen
Ländern näher zu bringen", schreibt Otto Frank in dem
Brief. Vermacht wurde das Dokument der Anne-Frank-Schule von dem bekannten
Dortmunder Heimatforscher Valentin Frank, der in der NS-Zeit selbst
verfolgt wurde. 1979 schrieb er an Otto H. Frank, um sich nach einem
möglichen Verwandtschaftsverhältnis zu erkundigen. Das besteht
wohl nicht, wie er aus dem jetzt der Schule übergebenen Antwortbrief
von Otto Frank erfuhr.
Seit vielen Jahren ist Valentin Frank als Zeitzeuge in Schulen unterwegs,
um über die NS-Zeit aufzuklären. Die Klasse 7.1 Anne-Frank-Gesamtschule
besuchte er zuletzt anlässlich eines Projekttages "Gegen
Rassismus und Gewalt". Andere Klassen besuchten zum Thema Nationalsozialismus
und Holocaust u.a. die Steinwache, die Synagoge in Essen und auch
das Anne-Frank-Haus in Amsterdam. - Oli
Donnerstag, 09. Februar 2006 | Quelle: Ruhr Nachrichten (Dortmund)