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Auszug der Aktivitäten am Anne-Frank-Tag

Anne Frank Cartoon aus dem Haus der Geschichte in Bonn (Bild vergrößern)

Am 04.02.26 war unser schuleigener Anne-Frank-Tag und alle Schüler*innen und Klassen beschäftigten sich mit dem Leben von Anne Frank, z.B. in Form von Projektunterricht, der Thematisierung und Pflege von Stolpersteinen, über künstlerische Auseinandersetzung oder per Analyse von Filmen oder Dokumentationen. Aber man beschäftigte sich auch mit verwandten Themen, wie den NSU-Morden oder diversen Museumsbesuchen. Hier folgt eine Auswahl an Aktivitäten.

 

Geschichte zum Anfassen: Die Exkursion der 10.3 und 10.4 nach Bonn

Am heutigen Tag tauschten die Klassen 10.3 und 10.4 das Klassenzimmer gegen eines der bedeutendsten Museen Deutschlands: das Haus der Geschichte in Bonn.

​Der Ausflug bot uns eine spannende Zeitreise durch die deutsche Geschichte seit 1945. Uns erwarteten packende Exponate, etwa originale Objekte aus dem Alltag der DDR und der Bundesrepublik. Besonders beeindruckend war die Führung zum Thema 'Nach Hitler. Die deutsche Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus'.
​In Kleingruppen erkundeten wir das Museum und stellten fest, wie nah uns die Vergangenheit eigentlich ist. Der Besuch hat uns gezeigt, dass Geschichte lebendig und voller persönlicher Schicksale ist.

Mit vielen neuen Eindrücken und spannenden Diskussionen im Gepäck traten wir am Nachmittag die Heimreise an. Ein gelungener Tag, der uns die deutsche Historie auf ganz neue Weise nähergebracht hat!

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Gamze Kubaṣik zu Besuch beim Anne-Frank-Tag

Drei Klassen des 10. Jahrgangs hatten, ermöglicht durch die Bundeszentrale für politische Bildung, die Möglichkeit Gamze Kubaṣik, deren Vater Mehmet Kubaṣik vom NSU ermordet wurde, heute bei uns in der AFG zu treffen. 
Gamze Kubaṣik, die Schülerin unserer Schule war, erzählte von den damals erschütternden Geschehnissen und wie sie und ihre Familie aus ihrem bisherigen Leben gerissen wurden. Die Vorverurteilung ihrer Familie und das Desinteresse der Öffentlichkeit machten die Zeit nach dem Mord für sie unerträglich. Sie kämpft gegen das Vergessen und gegen Ausgrenzung bis zum heutigen Tag.
Anschließend besuchten die Klassen den Mehmet-Kubaṣik-Platz und den Gedenkstein, der vor dem ehemaligen Kiosk liegt, in dem Mehmet Kubaṣik erschossen wurde. 

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Geschichte, Genuss und ein bisschen Abenteuer: Die Q1 auf Exkursion in Bonn

Am vergangenen Mittwoch, dem Anne-Frank-Tag, tauschte die Stufe Q1 das Klassenzimmer gegen einen außerschulischen Lernort: Es ging mit dem Bus nach Bonn ins „Haus der Geschichte“.

Ziel der Exkursion war die vor Kurzem neu eröffnete Dauerausstellung. Hier hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, tief in die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland einzutauchen und historische Ereignisse hautnah nachzuverfolgen.

Doch wie so oft bei Reisen lief nicht alles genau nach Plan. Nach dem Museumsbesuch sorgte ein defekter Bus für eine unvorhergesehene Wendung. Aber anstatt Trübsal zu blasen, bewies die Stufe Flexibilität: Aus der Panne wurde kurzerhand eine ausgedehnte Mittagspause gemacht.

Die Q1 nutzte die Zeit, um die Bonner Innenstadt zu erkunden. Vor allem die kulinarischen Möglichkeiten wurden ausgiebig getestet, und so stärkte sich die Stufe bei diversen Leckereien für die Heimreise.

Mit einem Ersatzbus und – trotz der Verzögerung – ungebrochen guter Laune ging es schließlich zurück zur Schule. Ein lehrreicher Tag, der dank der entspannten Einstellung aller Beteiligten sicher auch als kleines Abenteuer in Erinnerung bleiben wird.

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Kunstprojekt der Q2 - mein Weg zum Abitur an der Anne-Frank-Gesamtschule

Im Rahmen eines Kunstprojekts zum Anne-Frank-Tag, unter der Leitung von Herrn Mellin, setzten sich die Schülerinnen und Schüler der Q2 kreativ mit dem Thema „Mein Weg zum Abitur“ auseinander. Dazu gestalteten sie kleine Papierquadrate, auf denen sie persönliche Gedanken, Erfahrungen, Herausforderungen und Hoffnungen festhielten, die ihren individuellen Weg durch die Schulzeit widerspiegeln. Jedes einzelne Quadrat steht dabei symbolisch für einen persönlichen Schritt auf dem Weg zum Abitur.

Die Papierquadrate sind so vorgefertigt und angeordnet, dass sie in ihrer Gesamtheit ein großes Portrait von Anne Frank, der Namensgeberin unserer Schule, ergeben. Durch das Zusammensetzen der vielen individuellen Beiträge entsteht ein gemeinsames Kunstwerk, das sowohl die Vielfalt der Schülerschaft als auch den starken Zusammenhalt der Jahrgangsstufe sichtbar macht.

Das Projekt verbindet persönliche Reflexion mit historischem Bewusstsein: Die individuellen Lebenswege der Schülerinnen und Schüler treten in einen stillen Dialog mit Anne Frank als Symbol für Hoffnung, Mut und Zukunft trotz widriger Umstände. So wird das Kunstwerk zu einem eindrucksvollen Zeichen für Gemeinschaft, Erinnerung und den Blick nach vorne.

 

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